Kein Einfluss der Anzeigenposition auf die Conversion Rate?

Das Team um Google Chief Economist Hal Varian hat in einer breit angelegten Untersuchung den Einfluss der Anzeigenposition auf die Conversion Rate untersucht und die Ergebnisse auf dem Offiziellen AdWords Blog veröffentlicht.

Demnach variiert die Conversion Rate nur sehr gering bei unterschiedlichen Anzeigenpositionen.

For example, for pages where 11 ads are shown the conversion rate varies by less than 5% across positions. In other words, an ad that had a 1.0% conversion rate in the best position, would have about a 0.95% conversion rate in the worst position, on average. Ads above the search results have a conversion rate within ±2% of right-hand side positions.

The bottom line: conversion rates don’t vary much by position.
Nun kann man darüber streiten, ob eine Abweichung um 5% als gering zu bezeichnen ist. Ich persönlich halte einen solchen Unterschied schon für recht hoch.

Darüber hinaus ist die Frage, ob die Betrachtung der Gesamtheit aller AdWords-Anzeigen für die Untersuchung zu wirklich aussagekräftigen Ergebnissen führen kann. Ich bin mir sicher, dass es große Unterschiede zwischen speziellen Branchen und Produkten gibt. Auch die Natur der Suchanfrage selbst sollte einen wesentlichen Einfluss haben. Das Suchverhalten bei einem verstopften Abfluss ist nicht mit der Buchung eines Mietwagens zu vergleichen.

Eine Prüfung im Einzelfall wird allerdings durch die Angabe der durchschnittlichen Anzeigenposition in den Google Reports nicht gerade einfach sein.
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Google Insights for Search jetzt mit Keyword-Prognosen

Neben dem AdWords Editor ist Google Insights for Search für mich das hilfreichste Tool für den Auf- und Ausbau von SEM-Kampagnen. Das Auffinden von geeigneten Keywords wird mit dem Service zum Kinderspiel.

Nun hat Google das Tool um einige interessante Features erweitert. Die spannendste Neuerung ist sicherlich die Prognose zum Suchvolumen bestimmter Keywords. Auf der Basis historischer Daten und Suchmuster errechnet das Tool, wie sich das Suchvolumen eines Begriffs in der Zukunft entwickeln wird.

Insights for Search Prognose

Insights for Search Prognose

Ein weiteres neues Feature ist eine animierte Weltkarte, in der man sich Veränderungen im weltweiten Suchverhalten über einen bestimmten Zeitraum ansehen kann. Google Insights for Search ist in 39 Sprachen verfügbar.

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Google verliert Marktanteile an Yahoo!

google-micro-hoo Googles Marktanteil ist in den USA im Juli gesunken. Gegenüber dem Vormonat verlor der Branchenprimus in seinem wichtigsten Markt 1,3%.  Das ist eigentlich keine allzu spannende Nachricht, wenn man bedenkt, das Microsoft mit deiner Suchmaschine bing langsam aber sicher Boden gutmacht. Laut Mashable ist das wirklich Interessante an Googles Verlust, dass nicht bing die Marktanteile hinzugewonnen hat, sondern Yahoo!

Yahoo! war ja in den letzten Wochen ziemlich stark in allen Medien, was der Grund für das Wachstum sein könnte. Abzuwarten bleibt, ob sich der Trend fortsetzt oder ob das nachlassende Interesse an Michael Jackson und Google neue/verbesserte Suche „Caffeine“ die alten Verhältnisse wieder herstellen. Das Thema Suche bleibt jedenfalls spannend.

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AdWords Anzeigen rücken näher an organische Suchergebnisse

Ich hätte es selbst fast nicht bemerkt, so unscheinbar ist die Änderung auf der Google-Seite. Seit vorgestern sind die AdWords Anzeigen auf der rechten Seite näher an die organischen Suchergebnisse gerückt. Der Econsultancy-Blog hat schon früh darüber berichtet.

Es scheint sich vorerst um einen Test zu handeln, denn es gibt noch keine offiziellen Verlautbarungen aus Mountain View.

Ist dies ein weiterer dezenter Versuch Googles, mehr Einnahmen durch mehr Klicks zu generieren? Oder hat man sich die Heatmap von Bing etwas genauer angesehen. Dort sind die Anzeigen näher an den organischen Ergebnissen.

Sollten die zusätzlichen Klicks auch zu mehr Conversions für AdWords-Kunden führen, hat Google wohl alles richtig gemacht. Ich werde auf jeden Fall unsere Performance in den nächsten Tagen genauer beobachten.

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Phrasendrescherei

Georg Röben ist Marketingleiter bei Jochen Schweizer. Er muss sich irgendwie medial unterrepräsentiert gefühlt haben, denn was er auf internetworld.de zum Thema Onlinemarketingagenturen von sich gegeben hat, kann in meinen Augen nur einem Zweck dienen: Publicity um jeden Preis.

Agenturen, so Röben, lieben dumme Kunden, die sie ordentlich ausnehmen können. Sie handeln intransparent und ziehen wertvolles Know-How ab. Eine für Agentur und Kunden gewinnbringende Zusammenarbeit kann es niemals geben.

Die zahlreichen Kommentare zu Röbens Ansichten zeigen, dass sein Konzept wohl aufgegangen ist. Das ist schade, denn es ist schon sehr erstaunlich, mit was für platten und unreflektierten Attitüden Röben da um sich schlägt.

Natürlich wollen Agenturen Geld verdienen. Selbstverständlich geht das am Besten mit Kundengeldern. Ich kenne jedoch, bis auf ein zwei Ausnahmen vielleicht, keine Agentur, die nur auf kurzfristige Gewinnmaximierung setzt. Letztendlich sind langjährige Kunden doch für Agenturen am profitabelsten. Und Transparenz, die Röben Agenturen pauschal abspricht, erreicht man als Kunde doch recht einfach durch die Definition von Erfolgsfaktoren im Vertrag.

Mir persönlich ist das Unternehmen Jochen Schweizer noch nicht durch sein Onlinemarketing aufgefallen (die direkte Konkurrenz sehr wohl). Ob das daran liegt, dass Röben und sein Marketingteam seit einiger Zeit im eigenen Saft schmoren? Inhouse ist nicht immer eine Erfolgsformel…

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